
Die Vorfreude auf das erste Kind ist riesig. Aber wie richtet man das Babyzimmer für eine langfristige Nutzung ein? Ein Architektenpaar hat sich genau diese Frage gestellt und teilt seine persönlichen Erfahrungen.
Die Entscheidung: Warum habt ihr euch für eine modulare stocubo-Wickelkommode entschieden?
„Für uns stehen Nachhaltigkeit und Ehrlichkeit bei den verwendeten Materialien im Vordergrund. Nachhaltigkeit bedeutet für uns dabei nicht nur die Wahl langlebiger und verantwortungsvoll produzierter Materialien, sondern auch, dass ein Möbelstück möglichst lange genutzt werden kann. Deshalb war für uns von Anfang an klar, dass wir ein modulares System suchen, das sich an unterschiedliche Räumlichkeiten und Lebenssituationen anpassen lässt. Nach der Nutzung als Wickeltisch sollte es sich unkompliziert für weitere Lebensphasen und Verwendungszwecke umgestalten lassen. So entsteht ein Möbelstück, das mit den Bedürfnissen seiner Nutzer wächst und sich immer wieder neu einsetzen lässt – anstatt nach einer bestimmten Lebensphase ausgedient zu haben.“


Der Praxistest: Wie schlägt sich die Kommode im Alltag und wie wichtig war euch eine ergonomische Wickelhöhe?
„Wir sind rundum zufrieden mit der Wickelkommode. Die Höhe ist sowohl für mich als auch für meinen Mann ideal und ermöglicht ein angenehmes und rückenschonendes Wickeln. Die großzügige Auflagefläche bietet ausreichend Raum für eine komfortable Unterlage und alle Utensilien, die wir im Alltag benötigen. Gleichzeitig geben uns die hohen Seitenwangen des Wickelaufsatzes ein gutes Gefühl und sorgen dafür, dass unsere Kleine beim Wickeln gut aufgehoben ist. Auch sie fühlt sich dort jedes Mal sehr wohl – und so ist die Wickelkommode inzwischen ein fester Bestandteil unseres Alltags geworden.“


Nutzungsdauer: Wie habt ihr den Umbau des modularen Systems nach der Babyphase eingeplant?
„Wir haben bereits vor der Geburt unserer Tochter verschiedene Konstellationen ausprobiert. Das Regal lässt sich schnell und unkompliziert verändern und so immer wieder an neue Bedürfnisse anpassen. Bei einem Möbelstück stellt sich oft die Frage, wie lange es tatsächlich genutzt werden kann und welchen Platz es später im Zuhause einnimmt. Beim stocubo-System ist das von Anfang an offen: Aus der heutigen Wickelkommode kann später beispielsweise ein Sideboard, ein Lowboard oder sogar ein Schrank entstehen. Wir haben bereits eine Vorstellung davon, wie sie einmal aussehen könnte. Ob es in zwei Jahren tatsächlich noch so steht, wird sich zeigen – und genau diese Offenheit macht für uns einen großen Teil des Reizes aus.“


Nachhaltigkeit: Welchen Stellenwert hatten Nachhaltigkeit und Schadstofffreiheit bei eurer Auswahl?
„Für uns als Architekten hat Nachhaltigkeit einen besonders hohen Stellenwert. Dabei geht es nicht nur um die verwendeten Materialien, sondern ebenso darum, Produkte auszuwählen, die uns möglichst lange begleiten und sich an neue Lebenssituationen anpassen lassen. Auch bei Möbeln und Alltagsgegenständen achten wir bewusst darauf, wo und unter welchen Bedingungen sie produziert werden. Transparenz und nachvollziehbare Produktionswege sind uns dabei besonders wichtig. Deshalb entscheiden wir uns häufig für kleinere Marken und Hersteller, bei denen sich Herkunft und Herstellung gut nachvollziehen lassen. Für uns bedeutet nachhaltiger Konsum letztlich, bewusst Dinge auszuwählen, die mit unserem Leben mitwachsen und sich verändern können.“
„Beim stocubo-System ist das von Anfang an offen: Aus der heutigen Wickelkommode kann später beispielsweise ein Sideboard, ein Lowboard oder sogar ein Schrank entstehen. Wir haben bereits eine Vorstellung davon, wie sie einmal aussehen könnte. Ob es in zwei Jahren tatsächlich noch so steht, wird sich zeigen – und genau diese Offenheit macht für uns einen großen Teil des Reizes aus.“

Fazit: Welchen Tipp gebt ihr werdenden Eltern für die Einrichtung des Babyzimmers?
„Wir sehen immer wieder die klassischen Instagram-Reels mit perfekt eingerichteten und vollständig ausgestatteten Kinderzimmern. Aus unserer Erfahrung ist es jedoch gar nicht notwendig, zur Geburt bereits ein komplett fertiges Kinderzimmer zu haben. Es muss nicht alles vorbereitet sein, wenn das Baby zur Welt kommt.
Wenn es Freude macht, das Zimmer einzurichten und sich dadurch auf das neue Familienmitglied einzustimmen, spricht natürlich nichts dagegen. Gleichzeitig haben wir gemerkt, dass eine durchdachte Grundausstattung sinnvoll ist – denn nach der Geburt bleibt selbst für kleine Erledigungen oft überraschend wenig Zeit. Unser Tipp wäre daher, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und bei der Einrichtung möglichst auf modulare und langlebige Möbel zu setzen. So kann sich das Zimmer mit den Kindern und ihren Bedürfnissen weiterentwickeln, anstatt schon von Anfang an vollständig festgelegt zu sein.“





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