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Nach intensiver Entwicklung präsentieren wir mit größter Freude das Ergebnis: unser neues steckregal! 0 Waste, zu 100 % gefertigt aus unseren eigenen Produktionsresten.

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Aber wie wird aus einem Haufen Holzstreifen eigentlich ein echtes Design-Möbel? Um das herauszufinden, haben wir uns einfach direkt in der Werkstatt umgeschaut und mit unserem Produktdesigner Uli über den spannenden Entwicklungsprozess gesprochen.

Wie ist die Idee zum neuen Steckregal überhaupt entstanden?

Zu Beginn war gar nicht klar, dass es ein Regal werden würde. In einer Tischlerei entstehen zwangsläufig Abfälle, sogenannte Verschnitte. Das sind in der Regel 15-20 %. Diese Abfälle zu reduzieren und weiterzuverwenden, war der eigentliche Antrieb. Und ja, dass es ein Regal oder zumindest ein Möbel werden würde, war natürlich naheliegend (lächelt).

Wie lief der Entwicklungsprozess in der Werkstatt ab?

Zunächst sind jede Menge Skizzen und Entwürfe entstanden. Dann irgendwann eine erste technische Zeichnung für ein Funktionsmodell. Der Produktionsleiter hat anschließend die Programmierung für die CNC-Maschine übernommen. Anhand des Modells konnten wir erkennen, welche Maße korrigiert bzw. angepasst werden müssen. Außerdem konnten wir die Proportionen bewerten und die Maße finalisieren. Insgesamt sind bestimmt 15-20 Vormodelle und Prototypen entstanden.

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"In einer Tischlerei entstehen zwangsläufig Abfälle ,sogenannte Verschnitte. Das sind in der Regel 15-20 %. Diese Abfälle zu reduzieren und weiterzuverwenden, war der eigentliche Antrieb."

Nun ist das Regal fertig und es fällt sofort auf, wie schlank es ist. Warum hat es genau diese Maße bekommen?

Die Maße sind nicht „frei“ definiert, sondern wurden vor allem durch die anfallenden Abschnitte aus der Produktion geprägt. Die Abschnitte haben eine maximale Breite von ca. 20 cm. Da jeder Abschnitt nochmals formatiert wird, konnte das Regal max. 19 cm tief werden. Auch wenn etwas mehr Tiefe sicher wünschenswert wäre.

Bei einem Stecksystem ohne Schrauben denken viele erst einmal: „Hält das denn überhaupt?“ Wie hast du dafür gesorgt, dass das Regal trotz der einfachen Montage absolut stabil steht?

Naja, ganz ohne Schrauben funktioniert es ja auch nicht (lächelt). Die Steckverbindung von Seiten und Böden definiert vor allem die Aufteilung und das Raster. Für die Längsaussteifung sorgen die Diagonalstreben, die mithilfe von Hülsenmuttern und kurzen Schrauben gewährleisten, dass das Regal formstabil bleibt.

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Würdest du sagen, das neue Steckregal ist typisch für deinen Design-Stil?

Nein, das würde ich nicht sagen. Das Regal wurde formal vor allem durch äußere Einflüsse (Abschnitte) definiert. Ich habe mich eher auf Konstruktion, Realisierbarkeit und stimmige Proportionen konzentriert. So ist das oft. Rahmenbedingungen gestalten ein Produkt in hohem Maße mit.

Du arbeitest ja schon lange als Produktdesigner. Was fasziniert dich eigentlich generell an der Arbeit mit Holz und Möbeln am meisten?

Gute Frage! Das weiß ich manchmal selbst nicht so genau. (lächelt) Ich habe bereits als Kind kleine Möbel entworfen und gebaut. Ich glaube, es waren vor allem prägende Momente in der Kindheit die mir quasi „keine andere Wahl“ gelassen haben. Klar, Holz ist ein natürliches Produkt, warm und lebendig. Das liegt mir sicher mehr als Stahl oder Kunststoff. Ich denke heute vor allem, dass Möbel wichtige Begleiter im Leben sind, die idealerweise das Leben etwas „schöner“ machen können.

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"Ich habe bereits als Kind kleine Möbel entworfen und gebaut. Ich glaube, es waren vor allem prägende Momente in der Kindheit die mir quasi „keine andere Wahl“ gelassen haben."

Das neue stocubo Steckregal schon entdeckt?